Kunsthallen-Pläne ambitionslos – endlich Fördermittel einwerben!

Wir fordern eine Kraftanstrengung von Stadt und Abgeordneten, um bei der Kunsthalle auch eine Erweiterung umzusetzen. Eine Beschränkung auf die dringend notwendige Sanierung wäre zu kurz gesprungen.

„Mit der Kunsthalle kann sich Bielefeld in der ersten Liga messen. Dafür müssen wir aber auch was tun, sonst rutschen wir im Vergleich immer weiter nach hinten. Im städtischen Haushalt sind die notwendigen Summen nicht finanzierbar, umso mehr ist der Einsatz von Landtags- und Bundestagsabgeordneten gefragt“, sagt Laura von Schubert, unsere sachkundige Bürgerin im Kulturausschuss.

Lobbyarbeit versäumt

Leider ist es bisher weitgehend versäumt worden, für die Kunsthalle Lobbyarbeit bei Bund und Land zu machen. Andere Städte haben mit ähnlichen Projekten umfangreiche Förderungen erhalten, leider hat es in Bielefeld bislang an Anstrengungen dafür gemangelt. Es braucht dafür den politischen Willen, strategische Netzwerke und gemeinsames Handeln von Verwaltung, Politik und Museumsleitung.

Jahrhundertchance nicht absagen

Einen entsprechenden Antrag haben im Kulturausschuss eingebracht. Von Schubert: „Seit Jahren haben wir die Verwaltung schon auf diese Notwendigkeit hingewiesen, aber passiert ist bislang zu wenig. Jetzt die Jahrhundertchance einer Erweiterung abzusagen, ist der bisherigen, auch bundesweiten Bedeutung der Kunsthalle überhaupt nicht angemessen.“

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