Mehr als 44.000 Euro hat die Verwaltung 2025 für Informationsabende und Workshops zu Bau- und Verkehrsprojekten ausgegeben. Das geht aus einer Anfrage von uns im Finanzausschuss hervor. Viele der Projekte waren zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend von den Ämtern geplant. „Was als Bürgerbeteiligung verkauft wird, ist häufig nur die Präsentation von Powerpoint-Folien und fertigen Plänen, an denen dann auch kaum noch etwas geändert werden soll. Dafür ist uns das Geld zu schade“, sagt Gregor vom Braucke, unser finanzpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Auch die Kosten für externe Moderatoren – etwa 4.000 bis mehr als 6.000 Euro pro Termin beim Planungsprozess Altstadtraum – halten wir für unverhältnismäßig. Betroffene früher mit einbeziehen Wir fordern, Bürger deutlich früher einzubeziehen: „Bevor Projekte durchgeplant werden, sollte die Verwaltung die Betroffenen nach ihren tatsächlichen Bedürfnissen und Wünschen fragen. Das wäre demokratischer, zielgerichteter und ließe sich etwa online mit deutlich geringeren Kosten umsetzen. Wenn alles schon fertig…
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