Enger SCB-Sportplatz: Wir haken nach

Sechs Mannschaften müssen beim SC Bielefeld gleichzeitig auf einem Fußballplatz am Meierteich trainieren. „Das ist zu wenig Platz für den beliebten Verein, die Nachfrage ist deutlich größer“, weiß unser Ortsvorsitzender Andreas Strack. Der Verein musste im vergangenen Jahr einen Aufnahmestopp verhängen. Wir haben uns nun vor Ort beim SCB umgehört, wo die Probleme des Vereins liegen und wo die Verantwortlichen noch Chancen auf Verbesserung sehen. Denn die Situation ist weiterhin vertrackt. 

Hat die Stadt ihre Pläne bereits verworfen?

„Spätestens seit dem Abriss des Sportplatzes An der Reegt für den Neubau der Niemöller-Gesamtschule gibt es für den SCB keine Ausweichfläche mehr. Auf der heutigen Baustelle hatten früher bis zu drei Mannschaften trainiert. Das bedeutet, dass eigentlich am Hauptstandort ausgebaut werden müsste“, sagt Strack. Doch die Stadt hat die Pläne dafür offenbar bereits verworfen. Die Gründe: Bedenken der Nachbarn und zu hohe Kosten für ein Lärmgutachten. In der Bezirksvertretung hat unser FDP-Bezirksvertreter Gregor Spalek noch einmal nach den Details gefragt.

Zur nächsten Sitzung fragen wir außerdem nach, wie es mit dem Sportplatz an der Benzstraße weitergehen kann. Dort trainiert aktuell eine Mannschaft aus Babenhausen. Um hier mehr Spiele zu ermöglichen, müsste zunächst eine Drainage gelegt werden. Die Geschwindigkeit bei der Sportstättenplanung ist in Bielefeld nicht weltrekordverdächtig.

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