Tempolimit

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Tempolimit auf der Vilsendorfer Straße kein Allheilmittel

Wir bezweifeln die Zweckmäßigkeit eines neuen, geringeren Tempolimits auf der Vilsendorfer Straße zwischen Jöllenbeck und Vilsendorf, dass Grüne und CDU jetzt fordern. „Diese Maßnahme ist logisch nicht zu begründen, denn von den Unfällen auf dieser Strecke ereignete sich nur einer im Bereich mit Tempolimit 100“, erklärt Bezirksvertreter Bodo Holtkamp. Alle anderen seien dort passiert, wo bereits Tempo 50 oder Tempo 70 gelte, Auf Nachfrage hatte das Amt für Verkehr bereits im April erklärt, dass es sich bei der Vilsendorfer Straße nicht um eine Unfallhäufungsstelle handele. „Mit Aktionismus, der nur auf gefühlten Fakten beruht, ist niemandem in unserem Stadtbezirk geholfen.“ Holtkamp und die Liberalen befürworten vielmehr sinnvolle Idee zur Entschärfung von Unfallschwerpunkten. „Dazu gehört etwa die Einrichtung eines Kreisverkehrs am Ortsausgang von Vilsendorf.“

Ostwestfalendamm: Sondersitzung zum Tempolimit muss vertagt werden

In der Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses sollte in dieser Woche noch keine Entscheidung zum Tempolimit auf dem Ostwestfalendamm fallen. „Um zu einer fundierten Beschlussfassung zu kommen, muss die Politik noch einmal mit der Polizei und Straßen NRW sprechen. Beide sind gegen das von der Verwaltung als zwingend dargestellte Tempolimit.“ sagt unsere Fraktionsvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker. Ein Tempolimit gegen den ausdrücklichen Rat der Polizei zu beschließen, widerspricht klar dem gesunden Menschenverstand. Es gibt keinerlei Zeitdruck, eine Entscheidung über ein Tempolimit noch diese Woche zu fällen. „Das Gerichtsurteil, das hier von Rot-Grün teils als Begründung herhalten muss, hat keine explizite Frist gesetzt und hat vor allem kein Tempolimit verlangt. Über die Konsequenzen aus dem Urteil gibt es zwischen den Behörden völlig unterschiedliche Auffassungen“, erklärt Rainer Seifert, unser verkehrspolitischer Sprecher. „Argumente für die rot-rot-grüne Verkehrspolitik mit der Brechstange“ Rainer Seifert Wie aus dem von der Verwaltung veröffentlichten Schriftverkehr hervorgeht, haben diese bei Straßen NRW auf…

Warum wir das generelle Tempolimit ablehnen

Erneut wird über das Für und Wider von Tempolimits auf deutschen Autobahnen debattiert. Eine Regierungskommission hat die Idee als Vorschlag zum Klimaschutz wieder ins Spiel gebracht. An der Faktenlage hat sich jedoch in den vergangenen Jahren nichts geändert. Während die Bundesregierung ein Tempolimit nicht ausschließt, ist der Fall für die FDP klar: Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist reine Symbolpolitik. Es führt weder zu besserem Klimaschutz im Verkehrssektor noch zu mehr Verkehrssicherheit. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu.  Wie wirken sich Tempolimits auf den Klimaschutz aus? Die Befürworter argumentieren, dass ein Tempolimit den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren und dadurch das Klima schützen würde. Das Umweltbundesamt kam 2009 zu dem Ergebnis, dass ein Tempolimit von 120 km/h für Pkw auf Autobahnen lediglich zu einer geringen CO2-Einsparung führt. Da nur rund ein Drittel aller Pkw-Fahrstrecken auf Autobahnen zurückgelegt werden, läge die tatsächliche Minderung bei drei Prozent. Wenn man über den nationalen Tellerrand blickt,…

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