Wissenswerkstadt

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Wissenswerkstadt entkoppelt die Stadt vom echten Hochschul-Leben

Die sogenannte Wissenswerkstadt steht aus unserer Sicht einer echten Verknüpfung von Stadtgesellschat und Hochschulen eher entgegen, als dass sie hilft. Für mehr als eine Million Euro Kosten im Jahr hält die Stadt die Einrichtung am Laufen. Das hatten wir zur vergangenen Ratssitzung erfragt. „Das ist ein ziemlich hoher Preis für ein Lieblingsprojekt des abgewählten Oberbürgermeisters Clausen“, findet unsere Fraktionsvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker. Die Einrichtung war als einziges Überbleibsel des einstigen Konzeptes zu einer Wissenschaftsstadt Bielefeld übrig geblieben. Das Gebäude selbst wurde auf Kosten der Stadt aufwändig saniert – und nun auf lange Zeit teuer gemietet. „Statt Scharnier zur Wissenschaft zu sein, werden dort Kindergeburtstage gefeiert und Podiumsdiskussionen der Verwaltung veranstaltet.“ Ein echter Dialog zwischen den Menschen in BIelefeld und den Hochschulen komme dort nicht zustande – obwohl diese sich diesen ja ausdrücklich wünschen. „Früher war der Ausflug in die Universität zu Veranstaltungen, die nun teils in die Wissenswerkstadt verelgt wurde, der…

​Wir fordern eine Prüfung aller „Wissenswerkstadt“-Verträge

Mit erneuten Mehrkosten in Höhe von mehr als 1,6 Millionen Euro und einer erneut nach hinten verschobenen Eröffnung lässt das Millionengrab „Wissenswerkstadt“ aus unserer Sicht alle Warnsignale schrillen. „Stand jetzt sollen sich die Gesamtkosten der Umbauarbeiten auf mehr als 15 Millionen Euro belaufen – und das in einer Immobilie, in der die Stadt nur Mieterin ist“, erklärt Jasmin Wahl-Schwentker, unsere Fraktionsvorsitzende im Rat. Dieses ungewöhnliche Vertragskonstrukt wollen wir deshalb gründlich vom Rechnungsprüfungsausschuss untersuchen lassen. Einen entsprechenden Antrag stellen wir im Hauptausschuss. „Wir wollen dabei vor allem wissen, welche Kosten- und Haftungsrisiken die Stadt hier als Mieterin übernommen hat“, so Wahl-Schwentker. Anfragen bleiben bisher unbeantwortet Schon seit langem kritisieren wir das Festhalten an dem Projekt „Wissenswerkstadt“, das angesichts der drohenden Haushaltssicherung unnötige Millionenbeträge verschlingt, während dringend benötigte Schulbauten hintenan gestellt werden. Auch eine Anfrage dazu, wie viel Personal dafür bereits abgestellt wurde und welche Aufgaben diese so lange vor der Eröffnung…

Haushalt: „Wissenswerkstadt“ jetzt stoppen!​​

Mit Blick auf die drohende Haushaltssicherung fordern wir, das Prestigeprojekt „Wissenswerkstadt“ umgehend zu stoppen. „Diese Goldrandlösung wird sogar in der Koalition nur halbherzig unterstützt, es gilt vielmehr als das persönliche Steckenpferd des Oberbürgermeisters. Das können wir uns jetzt einfach nicht mehr leisten“, sagt unser Kreisvorsitzender Jan Maik Schlifter. Rot-Grün kann sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen und weiter unnötig Millionenschulden anhäufen. „Augen zu und durch – das darf nicht weiter die Devise sein“, sagt Schlifter. „Wenn der Karren in den Dreck gefahren wurde, muss man aussteigen, ihn wieder herausziehen und nicht einfach weiterfahren.“​ Unter solchen Vorhaben würden vor allem die wirklich wichtigen Projekte wie der Bau dringend benötigter Grundschulen leiden. Kein Geld mehr für Prestigeprojekte Auch die mehr als 130 Mio. Euro, auf die mittlerweile die Kosten des von Rot-Grün und CDU beschlossenen Neubaus der Martin-Niemöller-Gesamtschule gestiegen sind, sollte sich Bielefeld dringend ersparen. Schlifter: „Wir brauchen eine finanzpolitische Zeitenwende.…

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