Verkehrsamt

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Holzpömpel: Wir verlangen weitere Aufklärung

Plötzlich standen mitten auf dem Gehweg der Lina-Oetker-Straße dutzende Holzpömpel: Auch wenn die Verwaltung jetzt angekündigt hat, diese zumindest 25 Zentimeter zu versetzen, sehen wir hier keine Lösung des Problems. „Immer wieder führt das Verkehrsamt bei Straßenplanungen aus, dass es gesetzlich wichtige Mindestbreiten für Gehwege gibt – und dann werden diese im Tagesgeschäft einfach ignoriert“, kritisiert Micha Kasper das eigenartige Vorgehen des Amtes für Verkehrs. Das konkrete Problem an der Lina-Oetker-Straße wird durch das Versetzen der Pömpel nicht gelöst, denn die dort wachsenden Hecken minimieren den Platz auf den Gehweg perspektivisch zusätzlich. „Wir werden deshalb in der nächsten Sitzung beantragen, die Poller wie der komplett abzubauen“, sagt Kasper. Wildes Eigenleben des Verkehrsamtes Ohnehin zeigen wir uns verwundert über das Vorgehen der Verwaltung. „Wir sehen hier keinerlei Veranlassung für diese merkwürdige Maßnahme und vor allem sehen wir keine politische Beschlusslage dahinter“, betont Jan Maik Schlifter, unser Fraktionsvorsitzender. Dem Amt des grünen…

Durchstich: Amt für Verkehr agiert bürgerfeindlich

Die Brackweder FDP ist enttäuscht von der Empfehlung des Amtes für Verkehr, den Durchstich an der Bahnunterführung Osnabrücker Straße/Ecke Gütersloher Straße nicht zu bauen. In einem Bürgerantrag hatten der FDP-Ortsvorsitzende Rainer Seifert und der frühere Bezirksvertreter Volker Sielmann den zügigen Bau eines kleinen Fußgänger- und Radfahrertunnels (Durchstich) neben der Autounterführung gefordert. „Den Vorschlag habe ich schon 2012 in der Bezirksvertretung gemacht“, erklärt Sielmann. Er ergänzt, dass damals die technische Machbarkeit bestätigt wurde. Es scheiterte aber am Geld und an der Priorität. Durchstich wird dringend gebraucht Durch die 2-jährige Sperrung des Fußgängertunnels unter dem OWD müssen Fußgängern und Radfahrern die Bahnunterführung in Zukunft verstärkt benutzen. Vor vier Wochen haben Seifert und Sielmann den gefährlichen Engpass bei einem Pressetermin gezeigt. „Das ist nicht nur eine echte Gefahr, sondern hier ist auch Gefahr in Verzug“, betont Seifert. Die Ablehnung beruht laut dem Amt für Verkehr darauf, dass es eine ‚einschneidende‘ Baumaßnahme sei, die Bau- und Planungsrecht…

Schlifter: Park+Ride hat Zukunft

Die ablehnende Haltung des Verkehrsamtes gegenüber Park+Ride-Möglichkeiten ist aus Sicht der FDP ein weiterer Beleg für eine falsche Ausrichtung der Bielefelder Verkehrspolitik. Die Neue Westfälische hatte berichtet, dass die Stadt Park+Ride als Konzept ausbremse und stattdessen Bike+Ride als „ganz große Lösung“ anstrebe. Bedürfnis nach Park+Ride ernst nehmen Es geht den Verantwortlichen im Verkehrsdezernat offensichtlich nicht um Verbesserungen der Mobilität, sondern um die Durchsetzung eines allein selig machenden Verkehrsmittels. „Die Verwaltung soll es den Menschen einfacher machen, sich in der Stadt zu bewegen und ihnen nicht Hindernisse in den Weg legen. Die Park+Ride-Plätze sind häufig voll. Es gibt also ein Bedürfnis, da kann die Stadt doch nicht drüber weg planen. Park+Ride ist im Gegenteil ein zusätzlicher Baustein für bessere Mobilität.“ so FDP-Vorsitzender Jan Maik Schlifter. Nicht nur für Innenstadt-Singles planen Wir wollen Verbesserungen für alle Verkehrsmittel. Die Förderung des Radverkehrs ist dabei wichtig. Aber bei Koalition und Verkehrsamt bedeutet Radverkehrsförderung viel…

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