Für die kurzfristige Kommunikation der Sperrung der Dornberger Straße war nicht das Land NRW alleine verantwortlich. Denn wie die Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion jetzt zeigt, wusste die Stadt Bielefeld bereits seit Mai 2025 von der geplanten Maßnahme, über die zuletzt mit RTL und BILD auch überregionale Medien berichtet haben.
Amt für Verkehr gibt Informationen nicht rechtzeitig weiter
„Die viel zu späte Kommunikation hat Anwohner, Eltern, Geschäftsleute und Pendler zu Recht verärgert. Jetzt ist klar, wo das Problem bei der Kommunikation lag: im Bielefelder Amt für Verkehr“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Jan Maik Schlifter. Die Informationen sind einfach nicht rechtzeitig weitergegeben worden.
„Groß und Klein müssen bis in den Herbst kilometerlange Umwege in Kauf nehmen, Händler bangen um ihre Existenz. Parallele Sperrungen kommen hinzu und alles wird den Leuten eine Woche vorher einfach vor den Latz geknallt. Von Koordination kann im Verkehrsdezernat nach wie vor keine Rede sein. Hier ist die neue Mehrheit im Rat weiter in der Bringschuld“, betont Schlifter.