Wochenmärkte

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FDP allein mit Initiative zur Stärkung der Wochenmärkte

CDU, Linke, AfD, Grüne und SPD konnten unserem Antrag nicht zustimmen, die Bedingungen für die Wochenmärkte in Bielefeld zu verbessern und so ihren Erhalt zu sichern „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Bielefelder Markthändler und ihrer treuen Kunden“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Jan Maik Schlifter. Nur den besonderen Wert von Wochenmärkten festzustellen, reicht nicht aus, man muss auch aktiv werden. Leider haben die anderen Fraktionen hier aber keinen Handlungsbedarf gesehen. Damit wird eine Chance vertan, die vielen Vorschläge und Anregungen von Händlern und Marktbesuchern zu prüfen, die wir in zahlreichen Gesprächen auf den Wochenmärkten gesammelt haben. Erschreckende Debatte „Erschreckt hat mich in der Debatte, mit welcher Selbstverständlichkeit Ratsmitglieder behaupten, dass für die Händler die Gebühren keine Rolle spielen, obwohl diese mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie in Nachbarkommunen sind. Der bloße Appell, dass alle doch mehr auf den Märkten kaufen sollten, ist kein Konzept, sondern peinliche Hilflosigkeit“, betont Schlifter.…

Antrag: Bielefelds Wochenmärkte retten

Im Rat der Stadt Bielefeld beantragen wir zur Sitzung am 16. Juli 2026: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung der Bielefelder Wochenmärkte vorzulegen. Dabei ist den Stadtteilmärkten besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Ziel muss es sein, die Bielefelder Wochenmärkte als attraktive und wirtschaftlich tragfähige Angebote zu erhalten, neue Marktbeschicker zu gewinnen und bestehende Anbieter in Bielefeld zu halten. Hierzu sind unnötige bürokratische Hürden abzubauen, die Kostenbelastung der Marktbeschicker zu reduzieren und die Attraktivität der Märkte zu erhöhen. 1. Wochenmärkte als Gestaltungsfeld – regelmäßig berichten Im HWBA ist künftig jährlich über die Entwicklung der Bielefelder Wochenmärkte zu berichten. Der Bericht soll insbesondere folgende Aspekte enthalten: • Entwicklung der Zahl der Marktbeschicker und der verfügbaren Standplätze, • Entwicklung der Auslastung der einzelnen Märkte, • Zzu- und Abgänge von Marktbeschickern, • Auswirkungen des demografischen und gesellschaftlichen Wandels, • Entwicklung der Marktgebühren sowie der für die einzelnen Märkte entstehenden Kosten • Rückmeldungen und Zufriedenheit der Marktbeschicker.…

Wochenmärkte: Heeper Händler blicken ungewiss auf ihre Zukunft

Von den Händlern auf dem Heeper Wochenmarkt sind sich fast die Hälfte nicht sicher, ob sie in einem Jahr noch den Heeper Markt beschicken wollen. „Ein Grund, der dafür genannt wurde, sind die zu hohen Standgebühren“, sagt Hartmut Kaufmann, Vorsitzender der Heeper FDP. Wir setzen uns mit einer Initiative für die Stärkung der Wochenmärkte in Bielefeld ein. „Zur nächsten Ratssitzung bringen wir einen umfangreichen Antrag ein, mit dem das Thema angegangen werden soll. In unseren Märkten steckt viel Potenzial, das nicht richtig genutzt wird“, sagt unser Fraktionsvorsitzende im Rat, Jan Maik Schlifter. Spontane Befragung unter Händlern und Kunden In Heepen haben wir am vergangenen Wochenende spontan Händler und Kunden auf dem Wochenmarkt nach der aktuellen Situation befragt. Einhellige Meinung: Der Markt muss bleiben, am besten zu den jetzigen Öffnungszeiten – und mit größerem Angebot. „Milchprodukte, Kaffee, ein warmer Imbiss – das könnte den Markt bereichern“, fasst es Hartmut Kaufmann zusammen.…

Wochenmärkte: Wir fordern Kurswechsel bei Gebühren und Verwaltung

Neue Händler gewinnen, Gebühren senken und die Märkte in den Stadtbezirken stärken: Wir ziehen aus unserer Unterschriftensammlung und den Gesprächen vor Ort erste konkrete Konsequenzen. Wie können Bielefelds Wochenmärkte wieder attraktiver werden? Dieser Frage gehen wir seit Beginn der Sommerferien direkt vor Ort nach. Im Rahmen unserer Unterschriftensammlung zur Rettung der Wochenmärkte sind wir auf verschiedenen Märkten unterwegs und sprechen mit Händlern und Besuchern. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch und die vielen guten Anregungen“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Jan Maik Schlifter. „Wochenmärkte sind Lebensqualität und wichtige Treffpunkte in den Stadtbezirken. Wenn wir sie erhalten wollen, müssen wir bereit sein, neue Wege zu gehen.“ Vier Wochen Gebühren-Erlass für neue Beschicker Ein konkreter Vorschlag: Neuen Händlerinnen und Händlern sollen zunächst für vier Wochen die Standgebühren erlassen werden. So könnten sie einen Markt ohne großes finanzielles Risiko kennenlernen und prüfen, ob sich der Standort für sie lohnt. „Gerade in den Außenbezirken geht…

Rettet unsere Wochenmärkte: Wir starten Petition

Immer weniger Stände auf den Bielefelder Wochenmärkten. Vor allen in den äußeren Stadtbezirken wird es leerer und leerer – das hat eine Anfrage von uns im Hauptausschuss zuletzt deutlich aufgezeigt. Neben Nachwuchssorgen und herausfordernden Arbeitszeiten ist die unsichere Zukunft der Märkte in Bielefeld hausgemacht. „CDU, Linkspartei, SPD und Grüne haben gemeinsam nach Corona die Gebühren für die Markthändler um sagenhafte 43 Prozent erhöht“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Jan Maik Schlifter. Der sogenannte Marktmeter – also die Gebühr pro Meter Standbreite – kostet dadurch in Bielefeld fünf bis sechs Euro, in Nachbarkommunen sind es eher ein bis zwei Euro, in Gütersloh nur maximal 1,60 Euro. Wir starten deshalb jetzt auch eine Petition zur Stärkung der Wochenmärkte. „Gerade in Stadtbezirken wie Schildesche, Stieghorst oder Brackwede ist der Wochenmarkt wichtig für ein attraktives Zentrum und bringt Leben auf die Plätze. Wir müssen die Wochenmärkte deshalb stärken und nicht immer stärker melken“, sagt Rainer Seifert, selbst…

Bielefelder Wochenmärkte retten!

Auf den Wochenmärkten in den Stadtbezirken wird es leerer. Immer mehr Stände geben ihre Plätze auf. „Gerade in den Stadtbezirken sind Wochenmärkte wichtig für ein attraktives Zentrum und bringen Leben auf die Plätze. Sie dünnen aber immer mehr aus“, beobachtet Gregor vom Braucke, unser finanzpolitischer Sprecher. Wir fragen deshalb jetzt in der nächsten Ratssitzung noch einmal nach den aktuellen Zahlen, um auszuwerten, wie stark welche Märkte von rückläufigen Anbieterzahlen betroffen sind. Die von CDU, Linkspartei, SPD und Grüne gemeinsam um über 43 Prozent erhöhten, städtischen Marktgebühren sind Gift für die Wochenmärkte. Nach der von der Stadt angewandten Gebührenberechnung würden die Kosten auf immer weniger Händler verteilt werden. Dies führt zu einer Abwärtsspirale. „Wir hatten vor dieser Gebührenexplosion gewarnt, das zeitweilige Aussetzen hat die Zukunftsaussichten der Händler nicht verbessert“, erinnert vom Braucke. Sollten die Zahlen das Gefühl des Marktstand-Sterbens bestätigen, muss mindestens diese letzte Erhöhung der Gebühren unbedingt wieder rückgängig gemacht…

Bielefelder Wochenmärkte in allen Stadtbezirken stärken

​Fast elf Prozent der Händler auf Bielefelder Wochenmärkten haben sich seit 2019 zurückgezogen. Auf unsere Anfrage hin gab die Stadtverwaltung an, 2022 nur noch für weniger als 14.500 Anmeldungen für Markstände Gebühren eingenommen zu haben. 2019 waren es noch mehr als 16.200. „Vor diesem Hintergrund war es völlig falsch, dass Rot-Rot-Grün gemeinsam mit der CDU die Marktgebühren um sagenhafte 43 Prozent erhöht haben“, erklärt Gregor vom Braucke, finanzpolitischer Sprecher der Bielefelder FDP.​ Wir beantragen daher in der nächsten Ratssitzung, diese Gebührenerhöhung vollständig zurückzunehmen. Die Gebühren für immer weniger Marktbeschicker immer weiter zu erhöhen, befördert eine Abwärtsspirale auf den Wochenmärkten. Lebensqualität und belebte Stadtteilzentren Vom Braucke: „Wir müssen unsere Märkte vor Ort aber stärken und nicht schwächen, denn sie sind für die Menschen ein großes Stück Lebensqualität und beleben gerade die Stadtteilzentren. Bei den Gebühren abkassieren, um mit mehr Geld anschließend zu versuchen die Zentren wiederzubeleben ist keine nachhaltige Politik.“​

Gebührenexplosion für Wochenmärkte dauerhaft zurücknehmen

Wir sorgen uns weiter um die Zukunft der Wochenmärkte in der Stadt und erkennt wenig Bemühungen der Stadt, diese zu sichern. Wie die Verwaltung auf eine Anfrage von uns in der letzten Ratssitzung einräumte, wurden den Bielefelder Händlern erst im November Teile ihrer Standgebühren erstattet. „Beschlossen wurde die von der FDP initiierte, teilweise Rücknahme einer völlig überzogenen Gebührenerhöhung aber bereits im Februar, um eine Entlastung nach der Corona-Hochphase zu ermöglichen“, erklärt Gregor vom Braucke, unser finanzpolitischer Sprecher der Fraktion. „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass eine simple Rückerstattung so lange dauern kann, wenn es für manche Händler doch auf jeden Euro ankommt.“ Wir sehen grundsätzlich Nachholbedarf, was die Förderung der Wochenmärkte und ihrer Beschicker gerade auch in den Stadtteilen angeht. „Die Märkte sind ein Anziehungspunkt und wichtiges Kulturgut, dass es zu fördern gilt. Wenn man aber die Gebühren um bis zu 46 Prozent erhöht, wie dies CDU und Rot-Rot-Grün…

FDP: Wochenmärkte nicht abkassieren

Um bis zu 46 Prozent sollen die Gebühren für Standbetreiber auf den Bielefelder Wochenmärkten steigen. Das lehnen wir als Bielefelder FDP strikt ab. „Während z.B. Detmold aufgrund der Corona-Krise die Hälfte der Gebühren erlässt, soll in Bielefeld abkassiert werden“, kritisiert Gregor vom Braucke, unser finanzpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion. Eine transparente Kalkulation dieser enormen Erhöhung legte die Verwaltung auch auf Nachfrage im Finanzausschuss nicht vor. Ganz allgemein werden die Kosten, etwa für die Reinigung der Plätze an Markttagen, auf die Marktbeschicker aufgeteilt. „Das bedeutet aber, je weniger Händler auf einem Markt stehen, desto höher sind die Kosten für jeden Einzelnen. Hierdurch besteht die Gefahr, dass Händler aufhören und keine neuen Interessenten ihre Plätze einnehmen.“ Dabei sind die Wochenmärkte ein wichtiger Faktor für Attraktivität, Nahversorgung und Frequenz in den Stadtteilzentren. „Städte wie Münster wissen seit Langem, wie sie mit gut ausgestatteten Wochenmärkten auch Werbung für ihre Stadt machen können. In Bielefeld scheint das…

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