Keinerlei Verbesserung in Sachen Sicherheit im Stadthallenumfeld sehen wir und fordern deshalb nun eine Strategie, um den Park wieder für Bürgerinnen und Bürger nutzbar und zugänglich zu machen. „Wie befürchtet, hat der neue Zaun die Drogenszene nicht verkleinert, sondern das Problem verlagert“, sagt die FDP-Fraktionsvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker.
Weiterhin sehen wir beim zuständigen Sozialdezernenten Nürnberger vor allem Konzeptlosigkeit angesichts des immer größer werdenden Problems. „Ziel muss es unbedingt sein, die Szene zu verkleinern. Hierzu braucht es in den nächsten Monaten dringend echte Konzepte“, betont Wahl-Schwentker. Wir hatten zuletzt im vergangenen Jahr neue Vorschläge gemacht, die sich auch an das sogenannte Züricher Modell anlehnen – und die von Einrichtungen mit Erfahrung in der Drogenszene ausdrücklich gelobt worden waren. Der Zaun kann in dieser Form kein dauerhaftes Vorgehen gegen Probleme mit der Drogenszene sein.
Endlich Konsequenz zeigen
Zuletzt hatten erneut Anwohner deutliche Kritik ab Verlauf des Zauns geübt, der etwa die Wege aus dem Ostmannturmviertel kommend versperre. Für den nun deutlich größer ausfallenden Fußverkehr entlang der Herbert-Hinnendahl-Straße überschreite die Kapazität des dortigen Gehwegs deutlich. „Im besten Fall bieten wir den Menschen der Szene so viel Hilfe an, dass sich die Szene endlich merklich verkleinert und der Zaun sogar guten Gewissens wieder abgebaut werden kann. Doch dafür muss endlich Konsequenz gezeigt werden.“