FDP allein mit Initiative zur Stärkung der Wochenmärkte

CDU, Linke, AfD, Grüne und SPD konnten unserem Antrag nicht zustimmen, die Bedingungen für die Wochenmärkte in Bielefeld zu verbessern und so ihren Erhalt zu sichern „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Bielefelder Markthändler und ihrer treuen Kunden“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Jan Maik Schlifter.

Nur den besonderen Wert von Wochenmärkten festzustellen, reicht nicht aus, man muss auch aktiv werden. Leider haben die anderen Fraktionen hier aber keinen Handlungsbedarf gesehen. Damit wird eine Chance vertan, die vielen Vorschläge und Anregungen von Händlern und Marktbesuchern zu prüfen, die wir in zahlreichen Gesprächen auf den Wochenmärkten gesammelt haben.

Erschreckende Debatte

„Erschreckt hat mich in der Debatte, mit welcher Selbstverständlichkeit Ratsmitglieder behaupten, dass für die Händler die Gebühren keine Rolle spielen, obwohl diese mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie in Nachbarkommunen sind. Der bloße Appell, dass alle doch mehr auf den Märkten kaufen sollten, ist kein Konzept, sondern peinliche Hilflosigkeit“, betont Schlifter.

Gebühren senken, bürokratische Hürden abbauen und mehr Miteinander von Stadt und Händlern, um etwa die Attraktivität der Standorte zu stärken – das waren aus unserer Sicht die Kernpunkte zur Sicherung der Wochenmärkte in Bielefeld. Dass an diesen Stellschrauben dringend gedreht werden muss, das haben auch hunderte Menschen bestätigt, die unsere Online-Petition zum Thema unterzeichnet haben.

Wir bleiben am Ball

„Wir werden bei diesem Thema am Ball bleiben. Märkte sind auch ein Stück Lebensqualität, das sollte nicht durch die Stadt kaputtverwaltet werden. Wir werden das weiter auf die Tagesordnung bringen und für Verbesserungen kämpfen“, verspricht Schlifter. Auch die Petition kann weiterhin unterzeichnet werden, um künftigen Forderungen Nachdruck zu verleihen: fdp.bi/markt

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